Grundsatzerklärung und Unparteilichkeit



Die AirCert GmbH ist eine Kapitalgesellschaft mit beschränkter Haftung und als juristische Person selbständige Trägerin von Rechten und Pflichten. Sie ist zugleich auch Trägerin der Zertifizierungsstelle für Managementsysteme. Sie betreibt eine oder mehrere Geschäftsstellen.

Die Zertifizierungsstelle ist in ihren Zertifizierungsentscheidungen unabhängig.
Als Leitlinie für diese Zertifizierungsentscheidungen dienen die in der internationalen Norm DIN EN ISO/IEC 17021-1 formulierten Grundsätze zur Unparteilichkeit.

Höchstes Ziel der Zertifizierung ist es zwingend, allen Seiten und Beteiligten das Vertrauen zu vermitteln, dass ein durch eine unparteiliche und kompetente Bewertung zertifiziertes Managementsystem festgelegte Anforderungen erfüllt.
Unparteilichkeitsausschuss und Geschäftsführung der AirCert versichern, dass die Zertifizierungsstelle unabhängig von Interessen ist, die sie veranlassen könnten, anders als unparteilich, vertraulich und nicht diskriminierend zu handeln. Sie sind sich der Bedeutung von Unparteilichkeit und Compliance bei der Durchführung der Zertifizierungstätigkeiten von Managementsystemen bewusst.
Zur Bewältigung von Interessenkonflikten sind geeignete Maßnahmen vorgesehen, ein Ausschuss zur Sicherung der Unparteilichkeit ist eingerichtet und die Objektivität der Zertifizierungstätigkeiten von Managementsystemen ist sichergestellt.
Die Zertifizierungsstelle verpflichtet sich, Auskünfte an Dritte im Zusammenhang mit dem Audit nur mit ausdrücklicher Zustimmung der Betroffenen weiterzugeben.

Die Zertifizierungsstelle bietet keine


Beratungsdienstleistungen zur Erlangung bzw. Erhaltung der Zertifizierung,
Dienstleistungen zur Entwicklung bzw. Aufrechterhaltung von Managementsystemen,
In-House Schulungen oder interne Audits bei einem Auftragnehmer
Zertifizierungen von Managementsystemen anderer Zertifizierungsstellen

an.

Die Zertifizierungsstelle stellt sicher, dass


Personen oder mit ihnen verbundene Stellen, die für einen Zertifizierungsprozess eingesetzt werden, mindestens 2 Jahre nicht an irgendwelchen Beratungsaktivitäten für die fragliche Organisation oder für ein mit dieser Organisation direkt verbundenes Unternehmen beteiligt gewesen sind,
Beratung und akkreditierte Zertifizierung nicht gemeinsam vermarktet werden (auch nicht durch von ihr beauftragte Auditoren),
von ihr beauftragte Auditoren im Rahmen eines Audits keine Beratungsdienste anbieten,
im Rahmen eines risikobasierten Ansatzes alle möglichen Einflüsse in Bezug auf die Bereitstellung kompetenter, folgerichtiger und unparteilicher Zertifizierung zu identifizieren, analysieren und gegebenenfalls entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.

Verstöße gegen diese Verpflichtungen, soweit sie durch einen Auditor oder anderes Zertifizierungspersonal verursacht wurden, werden von der Leitung der Geschäftsstelle behandelt; der Vorgang wird dem Ausschuss zur Sicherung der Unparteilichkeit zur Beurteilung und Entscheidung vorgelegt.

Sollten vom Ausschuss zur Sicherung der Unparteilichkeit empfohlene Maßnahmen über die von der Geschäftsleitung empfohlenen Maßnahmen hinausgehen, so ist das Votum des Ausschusses bindend.


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